Amazon-PPC-Leitplanken setzen: Ziel-ACoS, TACoS, Max-Gebot
Automatisierung ohne Leitplanken ist riskant. So definierst du Ziel-ACoS, Ziel-TACoS und Max-Gebote, damit die Optimierung in deinem Sinn arbeitet.
Warum Leitplanken vor Automatisierung kommen
Ein PPC-Agent ist nur so gut wie die Grenzen, die du ihm gibst. Klare Leitplanken sorgen dafür, dass Optimierungen messbar auf dein Ziel einzahlen — und verhindern, dass Gebote oder Budgets in die falsche Richtung laufen.
Ziel-ACoS festlegen
Der Ziel-ACoS ist deine kurzfristige Effizienzgrenze auf Kampagnen-Ebene. Leite ihn vom Deckungsbeitrag ab: Er sollte unter der DB-Marge liegen, damit beworbene Verkäufe profitabel bleiben. In Launch-Phasen darfst du ihn bewusst höher ansetzen, um Sichtbarkeit aufzubauen.
Ziel-TACoS festlegen
Der Ziel-TACoS steuert das große Bild: Wie viel deines Gesamtumsatzes darf in Werbung fließen? Ein sinkender TACoS bei stabilem Umsatz zeigt, dass deine Werbung organisches Wachstum trägt. Setze einen realistischen Korridor statt eines starren Werts.
Max-Gebot und harte Grenzen
Ein Max-Gebot pro Keyword/Ziel verhindert Ausreißer in teuren Auktionen. Ergänze Budget-Obergrenzen je Kampagne und Regeln für Negatives, damit irrelevante Suchbegriffe kein Geld verbrennen.
In Adveo hinterlegst du diese Werte einmal als Leitplanken. Im Approval-First-Modus schlägt der Agent Änderungen vor, die du freigibst; im Auto-Modus handelt er ausschließlich innerhalb deiner Grenzen — und der Kill-Switch stoppt alles sofort.